Feeds
Artikel
Kommentare

Girls Day

„Das hätte ich schon längst ausprobieren sollen!“

„Girls day“ bei den Bogenschützen Schweinsberg ein voller Erfolg

Am Sonntag, den 22.07.2012 fand bei den Bogenschützen in Schweinsberg ein „Girls day“ statt, bei dem Mädchen und Frauen von 10 bis 70 Jahren eingeladen waren, das Bogenschießen auszuprobieren. Nach vielen verregneten Tagen und Wochen vorher verlief die Anmeldung zuerst zögerlich, dann kamen aber doch mehrere interessierte Mädchen und Frauen verschiedenen Alters. Der Wettergott hatte ein Einsehen und wartete mit allerschönstem Sonnenschein auf.


Aufmerksam hörten die Mädchen und Frauen zu, was die Trainerin Sabine Lauber und die anderen Bogenschützinnen und Bogenschützen erklärten. Man steht im rechten Winkel zur Zielscheibe, hält den Bogen waagrecht mit nicht ganz durchgestrecktem Arm nach vorne und zieht die Sehne mit drei Fingerkuppen der anderen Hand bis zum Gesicht. Dann loslassen. Das Loslassen der Sehne und damit des Pfeils fiel manchem Neuling anfangs schwer. Nach etwas Übung stellten sich schnell Erfolge ein.


Das macht richtig Spaß! Ich hätte mit dem Bogenschießen schon vor vier Jahren anfangen sollen!“ rief eine Besucherin. Die Bogenschützinnen und -schützen Schweinsberg würden sich freuen, die begeisterten Besucherinnen des „Girls day“ auch in Zukunft auf dem Platz begrüßen zu dürfen.

Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer sowie die Besucherinnen, die alle zu einem gelungenen Nachmittag beigetragen haben.

Nicole P.

 


Nebelschießen 2011

Mit Pfeil und Bogen auf Punktejagd

Das 5. Schweinsberger Nebelschießen am letzten Samstag im Oktober machte seinem Namen alle Ehre. Dichter Nebel  lag über dem Schweinsberger Moor, als 60 Bogenschützen am Morgen die Sehne auf ihren Bogen spannten und ihre Pfeile in den Köcher packten, um am Bogenturnier teilzunehmen. Viele waren von weither angereist, z.B. aus dem Westerwald und aus Württemberg,  manche auch aus der Umgebung, wie Biedenkopf und Grünberg.

Die Schweinsberger Bogenschützen hatten auf ihrem Vereinsgelände sowie den umliegenden Wiesen, Feldern und an den Ufern der Ohm 27 Ziele aufgebaut. In kleinen Gruppen zu 5-6 Leuten zogen die Schützinnen und Schützen los. Es wurde auf Kunststofftiere in Lebensgröße gezielt. Die Wildschweine, Rehe, Gänse, Ratten, das Krokodil oder die Fische mussten jeweils von einem bestimmten Punkt aus, der mit einem Pflock markiert war, getroffen werden.

Jeder Schütze durfte maximal 3 Pfeile pro Ziel verwenden. Ein Treffer innerhalb einer kreisförmigen Markierung mit dem ersten Pfeil gibt am meisten Punkte. Alle weiteren Pfeile und Treffer müssen Abschläge hinnehmen. Drei Ziele wurden als „Hunter“ geschossen, d.h., es gibt nur einen Versuch mit einem Pfeil. Wer am meisten Punkte in seiner Bogenklasse erreicht, wird Klassensieger.

Besonders schwierig sind die Schüsse, wenn ein Baum und Äste die  direkte Blickachse vom Pflock zum Ziel versperren oder ablenken. Teilweise sind dann sportliche Verrenkungen der Bogenschützen zu beobachten. Auch ein Treffer vom Wehr über die Ohm auf einen Bären ist sehr anspruchsvoll. An der Ohäuser Mühle standen die Maultiere und die Kühe auf ihrer Weide und beobachteten interessiert die durch die Landschaft wandernden Besucher.

Nach einer Stärkung mit Erbsensuppe und Frikadellenbrötchen am Vereinsheim ging das insgesamt sehr gelungene Turnier mit der Siegerehrung zu Ende. Am späten Nachmittag brach sogar die Sonne noch durch den Nebel und sorgte für einen orangeroten Sonnenuntergang über dem Ried.

Text/Fotos: N. Pauly, G. Heilmann

Artikel als PDF.

Endlich Frühling!

Mit einem großen Osterfeuer verabschiedeten die Bogenschützen den langen Winter und freuen sich auf die wärmeren Jahreszeiten und das Bogenschießen im Freien.

An der frischen Luft und in der schönen Natur auf unserem Bogenplatz genossen wir den Sonnenuntergang am Frühlingsabend des 09. April. Das Wasser lief uns im Mund zusammen, während wir darauf warteten, dass der „Mutzebraten“ am motorisierten Grillspieß durch und durch gebraten wurde. Andreas machte sich gut als Chefkoch und sponserte das leckere Fleisch mit Sauerkraut. „Beikoch“ Stefan und dessen Sohn Arne unterstützten ihn eifrig. Nachdem sich jeder gestärkt hatte, setzten wir uns an das wärmende Feuer und hielten einen gemütlichen Plausch. Neugierig flatterten die heimischen Fledermäuse um die nächtlichen Gäste herum.

Nun kann es Ostern werden in Schweinsberg und wir freuen uns auf viele weitere gemütliche Abende!

Text/Fotos: Nicole, Gerhard

Nebelschießen 2009

Artikel aus der Oberhessischen Presse:

Nebelschießen OP-Artikel

« Neuere Artikel - Ältere Artikel »